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Badetrikot 1932

Dies ist ein Strickmuster für ein Badetricot und eine passende Strandweste aus dem Jahre 1932. Meine Strickfähigkeiten haben sich in den letzten Jaren leider sehr zurückgebildet und ich werde mich nicht an dieses Projekt wagen, aber aus Trikotstoff bzw. Wolljersey lässt sich bestimmt etwas Ähnliches herstellen. eine Videoinspiration aus dem Jahre 1933 (London) mit einem creepy Kommentator aber sehr schönen Modellen.

Modisches Drum und Dran 1929

„Viel Krokodilleder wird ganz oder nur teilweise zur Verarbeitung flotter Straßenschuhe genommen. Helle oder dunkelfarbene Lederpaspel dienen als Ausputz. Mitte: Saffiantasche* mit flachem Bügel. Links: Wildledertasche mit Hufeisenbesatz. Blaue Perlenkette für den Nachmittag.“ 1929 * „(auch Marokkoleder oder Maroquin[leder]) ist ein nach der marokkanischen Stadt Safi benanntes sehr feines und weiches Leder. Saffian wird nach dem Verfahren der Lohgerberei aus dem Fell von Ziegen hergestellt und meist mit Sumach gegerbt. Es wird künstlich genarbt und einseitig gefärbt, jedoch nicht lackiert.“ Quelle: Wikipedia

Der neue Winterhut aus Stumpen! 1931

„……. Und heute kann jede Frau, ob alt , ob jung mit einem Hut aus einer Stumpe gut aussehen, den sie selbst ohne viel Mühe, nur mit etwas Geschick zurechtmacht. Es kommt lediglich auf etwas Mut an, denn die Filzstumpe muss mit der Schere bearbeitet werden. Stecknadeln und Heftstiche tun das übrige. Ist nun für wenig Geld so eine formlose Stumpe erstanden, hat man sich darüber klar zu sein, will man einen Hut mit Rand oder eine das Gesicht fest umrahmende Kappe haben? Bei dem ersten tritt gleich die Schere in Tätigkeit , die den Rand vom Kopf schneiden muss. Meistens sind nun die Köpfe reichlich weit, so dass man ganz willkürlich ein paar Biesen abnäht, die gleichzeitig einen hübschen Schmuck bilden, da dass jede andere Garnitur überflüssig wird. Ist dies geschehen, wird der Rand angesteckt, der entweder durch herausschneiden eines Stückes, durch Übereinanderlegen der durchschnittenen offenen Ränder oder durch Legen kleiner Fältchen in seiner Weite vermindert wird. Nun liegt er ganz im Ermessen der Trägerin, den Rand zu biegen, sei er nun aufzuschlagen oder …

Bubikopf

Trennungsgrund „Ich kenne seit zwei Jahren ein Mädchen, mit dem ich das Eheversprechen ausgetauscht habe. Es ist in Leibzig, und ich bin in Dresden. Da ich kein Verehrer vom Bubikopf bin, habe ich es immer gebeten, sich nie ohne meine Erlaubnis die Haare abschneiden zu lassen, was es mir auch fest versprochen hat. Gleichzeitig habe ich meiner Braut auch ehrenwörtlich gesagt, wenn sie es doch tun sollte, würde ich mein Verhältnis lösen, sie soll mir nur ganz allein gefallen und nicht auch noch anderen. Jetzt schreibt sie mir, dass sie einen Bubikopf habe. Liebe Zeitschriftleser! „Was soll ich tun? Ein Mann, ein Wort!“ Sie hat doch jederzeit die Folgen gewusst! Oder kann ich auch anders handeln?                   Fritz G. in D 1928