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Zu jedem Kleide die passende Handtasche

Noch mehr Accessoires aus dem Jahre 1928: „Das Bestreben der Mode, den Anzug der Dame bis auf das äußerste harmonisch abzustimmen, erstreckt sich auch auf die Handtasche, die unentbehrliche Begleiterin der Frau am Vormittag, Nachmittag und Abend. Während man am Vormittag und auf der Straße eher feste Ledertaschen bevorzugt, wählt man zum Nachmittag und Abend gern Taschen aus leichterem Material, die man sich, wie wir mit unseren Abbildungen zeigen, mit wenig Mühe und geringen Kosten, häufig sogar aus Stoffresten, selbst arbeiten kann. Abb.I zeigt eine elegante Handtasche aus hell gemustertem, golddurchwirktem Brokat mit moireseidenem Futter von je 25 cm Breite und 40 cm Länge. An Stelle des  Silberbügels (Abb.Ia) kann auch ein Balatithbügel treten. man näht Oberstoff und Futter einzeln seitlich zusammen und lässt im oberen teil Schlitze zum Annähen des Bügels offen (Abb. Ib). Dann zieht man Oberstoff und Futter übereinander, näht sie an denoberen Rändern und den Schlitzen gegeneinander und kräußelt den oberen Rand ein (Abb. Ic) Nach Abb. Id näht man die Tasche mit kleinen Ueberfangstichen, durch die Löcher amBügel greifend an. …

kleine Samtkappe 1928

Ich war fleißig: Dabei herausgekommen ist eine Samtkappe von 1928 „Die Form ist kleidsam und jugendlich. Ihr Kopf ist weich verarbeitet, während man den Randstreifen durch eine Steiffmulleinlage zweckmäßig verstärkt. Stepperei und eine Seidenquaste bilden die Garnitur.“ Statt einer Seidenquaste habe ich eine Blume an der Seite zugegeben Dieses Modell war wohl auch schon 1927 en vogue: habe in einer Zeitschrift auf einer Anzeige eines Französischen Möbelhauses diese Illustration gefunden!